Startseite

Geburtsberichte

Was (werdende) Mamas wissen sollten/wollen

Stillen

Vorteile
Gründe
Stilltipps
Bedeutung
Argumente
Natürliches Abstillalter
Abstillen
Stillen ist mehr...
Abpumpen von Muttermilch
Stillstreik
Milchstau
Achten Sie darauf

Die sanfte Geburt

Bildergalerie

Tipps von Mamas für (werdende) Mamas

Tragen

Begrifferklärungen

Stillgruppe

Onlineshop

Schlafen

Kaiserschnitt

Gesundheit

Ammenmärchen

Literatur

Links

 

 

Abpumpen von Muttermilch

Dauer der Aufbewahrung

im Kühlschrank:

  • Milch nicht in die Tür stellen, sondern ganz nach hinten, in die Kälteste Zone (0Grad bis 4Grad). Dort hält sie sich 72 Stunden, unter optimalen Bedingungen auch länger. Für die Kinderklinik darf sie nur 34 - 48 Stunden alt sein.
  • Die Meinungen gehen auseinander, ob frisch abgepumpte, warme Milch zur verhandenen dazugeschüttet werden darf oder nicht. Sicherer ist es, sie zuerst abzukühlen und dann eventuell dazuzugeben (die Haltbarkeit richtet sich nach der ältesten Portion!). Wird für die Kinderklinik abgepumpt, ist bei jedem Abpumpen eine neue sterile Flasche zu verwenden.
in der Gefriertruhe:
Sofort nach dem Abpumpen in die Gefriertruhe stellen (-19Grad). Die Milch hält sich dort mindestens 6 Monate lang, im 3-Sterne-Gefrierfach zwei Wochen. Niemals frisch abgepumpte Milch zu gefrorener Milsch dazuschütten.

Kleine Portionen sind auch deshalb günstiger, weil einmal aufgetaute Milch nicht wieder eingefroren werden darf.
Die in der frischen Muttermilch enthaltenen Abwehrstoffe gehen tielweise verloren, wenn die Milch eingefroren wird. Eingefrorene und später weider aufgetaute Muttermilch ist aber immer besser als künstliche Säuglingsnahrung. Eingefrorene Muttermilch kann säter zum Breikochen verwendet werden.

Wiederaufwärmen nach dem Aufbewahren

  • !!!NICHT IN DER MIKROWELLE ERWÄRMEN!!!
  • Die Milch wird ungleichmäßig erhitzt und kann stellenweise schon kochen, selbst wenn die Flasche nach kalt ist. Verbrüungsgefahr!
  • Gefrorene Milch kann man im Kühlschrank auftauen lassen und sie dann innerhalb von 24 Stunden verbrauchen.
  • Gleichgültig, ob die Milch im Kühlschrank oder im Gefrieschrank aufbewahrt wurde, muss sie schnell aufgewärmt werden (nicht bei Zimmertemperater stehen lassen
    • ist das Fläschennoch gefroren, heißes Wasser darüber laufen lassen;
    • im Wasserbad (Topf mit heißem Wasser) erwärmen
  • Die Termperatur der Miclh überprüfen, vwvor man sie dem Baby gibt.
  • Niemals Milch weiterverwenden, die bereits aufgewärmt worden ist und die in der darauf folgenden Stunde nicht verbrauch worden ist.
Anmerkung: Wenn die Milcht trotz guter Hygiene der Mutter eine hohe Keimzalh aufweist, kann das an der Pumpe liegen.

Quelle: Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen

Milchpumpen

Entleerung der Brust mit der Hand

Abpumpen mit der Pumpe - Wann?

  • wenn über längere Ziet abgepumpt werden muss und größere Mengen benötigt werden
  • wenn die Mütter mit dem Entleeren von Hand nicht zurecht kommen
Vorteile:
  • viele Frauen können mit der Pumpe leichter größere Mengen Milch gewinnen
Nachteile:
  • Pumpen müssen zur Hand sein
  • Reinigung und Sterilisierung sind zeitaufwändig
  • manche Frauen bekommen mit der Pumpe keine Milch aus der Brust
  • bei Milchstau / Brustentzündunge besser mit der Hand entleeren, das ist wirksamer und regt die Milchbildung an.
Wahl der Pumpe:
  1. Der Ansaugtrichter
    • Die Brust sollte gut in den Ansaugtrichter passen (nicht zu groß oder zu klein). Gute Pumpen sind mit einem Zusatzstück ausgerüstet, mit dem die Mutter die Größe des Ansaugtrichters auch verkleinern kann, oder es werden unterschiedlich große Ansaugtrichter angeboten. AM besten ist einer aus weichem Material, der die sanfte Massage des Babys gut nachahmen kann.
    • Je kleiner die Ansaughaube ist, desto größer ist der Druck, der direkt auf die Warzenspitze ausgeübt wird.
    • je breiter und tiefer die Auflagefläche der Haube ist, desto größer ist die Anregung des Warzenhofes und damit die Anregung des Milchspendereflexes.
    • je länger und breiter der Schft der Haube ist, desto besser kann sich die Warze ausdehnen und die Milchgänge können sich entfalten und die Milch abfließen lassen.

  2. Handpumpe
    • Wenn nur kleine Mengen abgepumpt werden sollen: Sicherheitsvorrat, wenn die Mutter nur ab und zu kurz von ihrem Kind weg ist.
    • Was Pumpen haben sollen:
      • Plane Fläche zum Abstellen, Standsicherheit
      • Bruchsicherheit
      • Extra Ausguss, so dass die Mutter die Milch nicht über den durch die Brust verunreinigten Ansatztrichter ausgießen muss
      • Die Milch sollte nicht direkt in die Pumpvorrichtung spritzen können.
      • Wichtige Teile auskochbar
  3. Ballonpumpen mit einem Gummiball: nicht empfehlenswert
    • Die Saufbälle sind nicht zu sterilisieren
    • Das Zusammendrücken des Ballons wird mit der Zeit ermüdend
    • Milch spritzt oft direkt in den Ballon
  4. Kolbenpumpen
    • Vakuum wird durch das Auseinanderziehen eines Kolbens aufgebaut
    • Auffangbehälter muss etwa eine Stillmahlzeit (etwa 150ml) fassen.

  5. Elektrische Pumpe
    • Wenn die Milch über einen längeren Zeitraum abgepumpt werden muss: Frühgeborene oder kranke Kinder: Erwerbstätige Mütter
    • Qualität und Saugleistung der einzelnen Modelle sind sehr unterschiedlich.
    • Was die Pumpe haben sollte:
      • Intervallschaltung, mit der das pumpende Vakuum in thytmischen Abständen auf- und abgesaugt wird, um das rhytmische Saufen des Kindes nachzuahmen. Bei einem zu starken, kontinuierlichen Unterdruck können einzelne Gefäße in der Brust verletzt oder gequetscht werden. Dadurch kann sogar Blut in die Milch geraten
      • regulierbare Pumpstärke; manche Pumpen haben nur eine Saugstärke, die sich allenfalls über die Leckstelle variieren lässt.
    • Kosten werden bei ärztlichen Verordnung von der Krankenkasse übernommen - vorsichthalber anfragen!
  6. Doppelabpumpset
    • An die Pumpe werden zwei Ansaugtrichter angeschlossen, so dass beide Brüste gleichzeitig abgepumpt werden. Das spart Zeit und steigert die Milchbildung, weil der Prolaktinreflex stärker stimuliert wird. Es erfordert etwas mehr Übung

Praktische Handhabung des Abpumpens:

  • Vor dem Pumpe etwas trinken
  • Brust vorher waschen
  • Vor allem, wenn für frühgeborene oder auch kranken Säuglingen abgepumpt wird; erste Tropfen Muttermilch ausstreichen und verwerfen (Zahl der Keime in der Muttermilch wird dadurch verrichtert)
  • Es wird abwechselnd an jeder Seite im Rhytmus von etwa 4-6 Minuten und insgesamt 20 Minuten gepumpt.
  • Häufigkeit: so oft wie auch das Kind trinken würde, möglichst auch nachts einmal, um die Milchproduktion genügend anzuregen, gerade gleich nach der Geburt. Allerdings kann es später wichtiger sein, dass die Mutter nachts schläft, um bei Kräften zu bleiben, als dass sie nachts pumpt. Als Alternative kann sie spät abends oder auch früh morgens abpumpen
  • Milch sofort kühl stellen.
  • Eventuell zwischendurch kurz Brust mit der Hand entleeren. Dadurch wird die Milcbildung zusätzlich stimuliert

Quelle: AFS 2009