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A
B

  • Bifidusfaktor:
    Bifidusfaktoren sind unter anderem in Frauenmilch enthaltene Kohlenhydrate (z.B. Laktulose), die das Wachstum der nützlichen Bifidobakterien fördert.

  • Bifidobacterium bifidum:
    Bifidobacterium bifidum ist eine Bakterienart der Gattung "Bifidobacterium" (unregelmäßig geformte, grampositive Stäbchen). B. bifidum ist ein stark sauerstoffempfindliches Milchsäurebakterium, das aus Milchzucker Essigsäure und Milchsäure bildet. Deshalb wird es unter anderem bei der Herstellung von Sauermilcherzeugnissen (z.B. Joghurt) eingesetzt. Dabei wird es in der Regel nach der Eiweißausfällung dem Erzeugnis zugesetzt. Außerdem ist B. bifidum ein Bestandteil der Darmflora - beim gestillten Säugling bildet es die Darmflora zum überwiegenden Teil. B. bifidum ist auch in Frauenmilch enthalten.
  • Botulinus:
    Clostridium botulinum
    Bei Bienenhonig handelt es sich um ein rohes, tierisches Lebensmittel, das wird oft allzu leicht vergessen", sagt Edgar Muschketat, Pressesprecher der Berliner Forschungseinrichtung Robert-Koch-Institut. "Rohe tierische Lebensmittel sind häufig mit Erregern von Infektionskrankheiten belastet, man denke nur an Trichinen, Kolibakterien oder Salmonellen - und Honig gehört eben auch in diese Reihe als tierisches Nahrungsmittel".

    Honig, der nicht ausreichend erhitzt wurde, kann mit einem Sporen bildenden Bakterium verunreinigt sein, dem Clostridium botulinum. Gelangen diese Erreger zum Beispiel mit einem selbst zubereiteten, honiggesüßten Brei oder Tee in den Körper eines Säuglings, finden sie in der noch instabilen Darmflora des Babys Verhältnisse vor, die ihnen erlauben, sich zu vermehren. Die Clostridien besiedeln den Darm, keimen aus und schütten Gifte aus, die auf die Nerven wirken und schwere Muskellähmungen auslösen können. Bei dem Berliner Säugling hatten sich seinerzeit die Lähmungen mit einer akuten Trinkschwäche angekündigt: ein Zeichen für eine beginnende Lähmung der Schluckmuskulatur. Dazu können u.a. Verstopfung, die Lähmung der Augenmuskulatur und allgemeine Schwäche kommen.

    Die Krankheit, an der Babies erkranken können, ist eine sehr seltene Form von Lebensmittelvergiftung, nämlich Säuglingsbotulismus; der klassische Botulismus ist eine schwere Lebensmittelvergiftung. Symptome sind Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung und Lähmungserscheinungen, die sich beispielsweise in Doppelsehen äußern. Hervorgerufen wird die Vergiftung zum Beispiel durch den Genuss von verdorbenen Fischkonserven, also durch Nahrung, in der sich bereits Gifte gebildet haben. Da Sauerstoff das Auskeimen der Erreger nicht zulässt, vermehren sich die Sporen gerade in luftdichten, verunreinigten Dosen, Konserven und Eingemachtem besonders gut - man kann das unter Umständen am Geruch oder am gewölbten Deckel erkennen.

    Anders als Säuglinge sind ältere Kinder und Erwachsene aber durch ihre stabile Darmflora davor geschützt, dass sich Sporen bildende Clostridien in ihrem Darm ansiedeln. Gefährlich können ihnen nur die Gifte werden, die die Clostridien beim Auskeimen im Lebensmittel erzeugt haben. Bei Kindern im ersten Lebensjahr dagegen reicht für eine Gefährdung schon eine geringe Aufnahme der Erreger selbst aus, da diese in ihrem Darm zu keimen beginnen können.

C
D
  • Diabetes Mellitus:
    Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist. Typische Symptome von Diabetes – insbesondere Typ-1-Diabetes – sind starker Durst, vermehrtes Wasserlassen, Heißhunger und Juckreiz. Die Betroffenen fühlen sich abgeschlagen und sind anfälliger für Infekte. Wer ein paar Dinge beachtet (vor allem hinsichtlich der Ernährung) und seinen Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrolliert, kann trotz Diabetes mellitus ein beschwerdefreies Leben führen und Folgeschäden vermeiden.
E
F
G
  • Glückshaube:
    Von einer Glückshaube ist die Rede, wenn das Kind mit der Fruchtblase über dem Kopf oder dem Gesicht geboren wird. Die zähen Eihäute sind weißlich durchschimmernd, so dass man die Konturen des Gesichtes schemenhaft erkennen kann. Die Glückshaube ist harmlos und kann einfach von der Hebamme oder dem Arzt unmittelbar nach der Geburt vom Kopf abgezogen werden. Eine Glückshaube kommt zwar selten vor, ist aber alles andere als unbekannt.
H
  • Hospitalismus:
    Unter Hospitalismus (ursächlich auch Deprivationssyndrom genannt) versteht man alle negativen körperlichen und psychischen Begleitfolgen eines Krankenhaus- oder Heimaufenthalts oder einer Inhaftierung. Dies beinhaltet auch mangelnde Umsorgung und lieblose Behandlung von Säuglingen und Kindern, in der Psychiatrie Symptome infolge von Heimaufenthalt, Folter oder Isolationshaft. Der Ausdruck Deprivationssyndrom stammt vom Begriff Deprivation, lateinisch deprivare - berauben in Bezug auf Reize und Zuwendung.
I
J
K
L
M
  • Malokklusion:
    Begriff aus der Kieferorthopädie. Als eine unphysiologische Abweichungen von dem normalen Verschluss des Gebisses beispielsweise hervorgerufen durch Fehlstand einzelner Zähne. Formen der Malokklusion sind u.a. Kreuzbiss, Hackbiss oder Offener Biss.

  • Moro-Reflex:
    Der Moro-Reflex (Klammerreflex, Umklammerungsreflex), benannt nach dem Arzt Ernst Moro, tritt bei Jungtieren vieler Säuger auf. Beim Menschen führt das Zurückneigen des Neugeborenen aus der sitzenden Position in die Rückenlage zu einem ruckartigen Öffnen der Arme und Spreizen der Finger. Nach Öffnen des Mundes wird die Arm- und Handbewegung rückgängig gemacht und endet in einem festen Faustschluss. Auch Schrecksituationen können den Moro-Reflex auslösen. Von Eltern wird dieser oft als Zusammenzucken empfunden. Nicht selten wird die Symptomatik des West-Syndroms mit den beim Moro-Reflex auftretenden Bewegungsmustern verwechselt.Der Moro-Reflex ist überlebenswichtig für den jungen Säugling, denn er ermöglicht z. B. den ersten Atemzug und hilft, die Luftröhre zu öffnen, wenn das Neugeborene zu ersticken droht. Er bildet sich beim Menschen in der 9. Schwangerschaftswoche und verliert sich ab dem 3./4. Lebensmonat durch das Reifen des Nervensystems. Allerdings kommt es bei AD(H)S-Patienten auch noch im Erwachsenenalter vor, wodurch sie oft aus dem Schlaf gerissen werden. Bei Jungtieren, die von ihren Eltern am Körper getragen werden, verhindert der Moro-Reflex auch das Herunterfallen vom elterlichen Körper durch das Nachgreifen im Fell. Evolutionsbiologen sehen im Moro-Reflex deshalb auch einen Hinweis darauf, dass menschliche Säuglinge ehemalige aktive Traglinge sind.
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  • Soor:
    Eine Kandidose ist eine Sammelbezeichnung für Infektionskrankheiten durch Pilze der Gattung Candida, wobei Candida albicans am häufigsten anzutreffen ist, und wird auch als Candidosis, Candidiasis, Candidamycosis, Kandidamykose oder – wenn nur Haut und Schleimhäute betroffen sind – Soor (veraltet auch als Moniliasis) bezeichnet. Der Begriff Soor stammt aus dem altdeutschen (sohren) und bedeutet „wundmachen“.
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