Startseite

Geburtsberichte

Was (werdende) Mamas wissen sollten/wollen

Stillen

Vorteile
Gründe
Stilltipps
Bedeutung
Argumente
Natürliches Abstillalter
Abstillen
Stillen ist mehr...
Abpumpen von Muttermilch
Stillstreik
Milchstau
Achten Sie darauf

Die sanfte Geburt

Bildergalerie

Tipps von Mamas für (werdende) Mamas

Tragen

Begrifferklärungen

Stillgruppe

Onlineshop

Schlafen

Kaiserschnitt

Gesundheit

Ammenmärchen

Literatur

Links

 

 

Tipps für individuell geplantes Abstillen:

Nur für Kinder, die bereits natürlich essen. Frühestens möglich ab ca. 9 Monaten. Jüngere Kinder werden zur Flaschennahrung abgestillt.

- Nicht anbieten, nicht ablehnen:

Die Mutter stillt ihr Kind, wenn es danach verlangt, aber sie bietet ihm die Brust nicht an, solange es nicht danach fragt.

- Veränderung des Tagesablaufes:

Die meisten Kinder haben bestimmte Zeiten und Orte, wo sie gestillt werden wollen. Fallen diese Zeiten und Orte weg, vergessen sie vielleicht, dass sie gestillt werden wollten.

- Auch Väter können in den Abstillprozess eingebunden werden:

Will das Kind immer nach dem Aufwachen gestillt werden, soll der Vater es aufwecken und mit ihm frühstücken.

- Dem Stillen zuvorkommen und einen Ersatz anbieten oder das Kind ablenken:

Wenn das Kind an bestimmte Tageszeiten gestillt werden will oder die Mutter das Stillverhalten ihres Kindes einigermaßen kennt und einschätzen kann, kann sie dem zuvorkommen und ihm eine besondere Speise oder ein Getränk anbieten und anschließend mit dem Kind seinen Lieblingsplatz aufsuchen oder zum Spielplatz oder zu Freunden gehen, um es zusätzlich abzulenken.

- Hinausschieben:

Und zwar immer dann, wenn die Mutter glaubt, das Kind kann die Verzögerung verkraften. Bei unregelmäßigen Trinken, kann auch eine Mahlzeit weggelassen werden. Diese Methode ist besser für ältere Kinder gedacht, die ein Warten akzeptieren können. Aber Achtung, dass das Kind nicht das Gefühl hat, die Mutter schiebe es weg.

- Verkürzen der Stillmahlzeiten:

Das Kinder immer dann Stillen, wenn es danach verlangt, aber dann die Mahlzeit verkürzen und nach einiger Zeit ganz wegfallen lassen. Gut für Kinder, die älter als zwei Jahr sind.

- Verhandeln:

Nur bei älteren Stillkindern sinnvoll. Kinder unter drei Jahren haben noch nicht die nötige Reife und Voraussicht, um die Bedeutung des Versprechens zu verstehen.

Grundsätzlich gilt: Das Abstillen ist ein Prozess, bei dem auf die Bedürfnisse von Mutter und Kind zu achten ist. Es muss ein individueller Abstillplan für das jeweilige Paar gefunden werden! Bitte nehmen Sie Kontakt zu mir auf um einen solchen für Sie zu finden!

Verringerung der Milchproduktion im Rahmen des Abstillens

  • Bei allmählichem Abstillen passt sich die Milchmenge an den verringerten Bedarf an. Maßnahmen sind nicht notwendig.
  • Brust hochbinden. Dabei sollten keine Teile der Brust abgeklemmt werden. Evtl engeren BH anziehen, aber keinen Bügel-BH, damit keine Druckstellen entstehen und somit kein Milchstau entsteht.
  • Nach Bedarf trinken, meistens etwas weniger als wenn die Mutter voll stillt.
  • Salbeitee (bis max. 3 Tassen am Tag) verringert die Milchbildung, auch Pfefferminztee
  • Kühle Wickel (Quark oder Kohlblätter)
  • Milchstau vermeiden durch Entleeren, am Besten mit der Hand bis der Druck nachlässt
  • Abstillmedikamente nur im äußersten Notfall einnehmen (in vielen Ländern sind sie sogar wegen der vielen und gefährlichen Nebenwirkungen verboten)
Nanni Wolff, Stillberaterin Tel.: 0176/22640984