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Milchstau

Wärme lässt Milch fließen, also vorm Entleeren wärmen.
Zwischendrin entweder kühlen oder wärmen, was einem besser tut. Meistens ist es kühlen. Kohl finde ich besser als Quark wegen der Sauerei.
Das wichtigste bei einem Milchstau ist, dass die Milch raus muss.
Zuerst wärmen (warmer Waschlappen oder Kirchkernkissen oder heiße Dusche oder Bad) letzteres hilft auch beim Entspannen und wenn man entspannt ist, dann fließt die Milch auch leichter.
Dann die Brust massieren, insbesondere die harte Stelle.
Besser das Kind anlegen mit dem Kinn auf die verhärtete Stelle, denn Kinder bekommen auch die festsitzende Milch aus dem Busen, im Gegensatz zur Pumpe. Die Pumpe kriegt nur die lockere Milch aus dem Busen, deshalb ist es da sehr wichtig, dass vorher massiert wird.
Zweitbessere Lösung ist Entleeren mit der Hand. Denn mit der Pumpe kann es passieren, dass man die Milchproduktion noch mehr anregt, aber die Milch immer noch festsitzt und man somit seinen Milchstau noch verschlimmert.
Das große Geheimnis des Stillens ist Stillen nach Bedarf und Nachfrage regelt Angebot. Und manchmal bedeutet es eben auch Stillen nach Bedarf der Mutter, wenn der Busen zu voll ist. Natürlich können und dürfen wir unseren Babys den Busen nur anbieten und sie nicht zum Stillen zwingen!
Gönnt euch Ruhe. Legt euch mit Baby nackt kuschelnd ins Bett bevor aus dem Milchstau noch eine Brustentzündung wird. Denn dann seid ihr wirklich mit Fieber (meistens) krank.

Wichtig ist auch die Ursache für den Milchstau zu entfernen oder zumindest versuchen die Situation zu verbessern.

Ursachen können sein:

  • verminderter Milchspendereflex ausgelöst durch Erschöpfung, Stress oder Schmerzen.
  • Falsches Anlegen.
  • BH, der zu klein ist und oder irgendwie die Milchgänge abdrückt.
  • Durchs Schlafen irgendwie Milchgänge abgedrückt.
  • Kind will seltener an die Brust, wegen Beikosteinführung oder Rhythmuswechsel oder Stillstreik.
  • Zu starke Milchbildung und deshalb zu viel Milch.
  • Zugluft oder Kälte.
  • Pfropfen im Milchgang evtl. durch zu viel gesättigte Fettsäuren in der Nahrung.
  • Stillen nach Uhrzeit und nicht nach Bedarf.